Erstmals seit 1993 findet in diesem Jahr keine Sommerschule statt – ein harter Einschnitt. Die Planungen sowohl für die StudentInnen aus dem tschechischen Olomouc (Olmütz) als auch für die Priesterkandidaten des Priesterseminars aus Opole (Oppeln) waren gerade fertig, als die Corona-Pandemie die Lebensrealität verändert hat. Und als die langsamen Lockerungen aus dem Lockdown kamen, war dennoch nach manchen Gesprächen die Erkenntnis klar: das Konzept der Lebens- und Persönlichkeitsschule, wie es Gerlinde Back für die Sommerschule der action 365 grundgelegt hat, ist in diesem Jahr nicht umsetzbar. Ganz abgesehen davon, dass die dazugehörigen Außentermine nicht hätten realisiert werden können (Schule, Hochschule, Gemeinde, Kirchenladen usw.).
Umso schöner, dass so manche ehemaligen Sommerschüler von sich aus Kontakt gesucht haben: spontane oder geplante Besuche und damit Treffen im kleinen Kreis mit allen Vorsichtsmaßnahmen führten zumindest die Verbundenheit zu bisherigen Teilnehmern weiter – teilweise über viele Jahre: so z. B. mit Peter Herok, der inzwischen sogar schon sein Studium der Bibelwissenschaften in Rom absolviert hat und seine Promotion schreibt.
Wir alle hoffen, im nächsten Jahr so viel über Corona gelernt oder einen Impfstoff zu haben, um mit den Sommerschulen wieder fortfahren zu können.
Die Freude war groß, als die Teilnehmer der Sommerschule aus dem letzten Jahr zu Besuch kamen.